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Konzerte im Kongregationssaal Neuburg

2026/2027

Der Dirigent

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©Nikolaj Lund

Ursprünglich als Flötist ausgebildet, begann Ariel Zuckermann 2001 seine Dirigierkarriere, die er bei Jorma Panula an der Königlichen Musikhochschule Stockholm begann. Im Mai 2004 legte er sein Dirigierdiplom bei Bruno Weil an der Musikhochschule München ab. Seitdem führten ihn Dirigate zum London Symphony Orchestra, zum Deutschen Symphonie Orchester Berlin, zum Tonkünstler Orchester, zur Riga Sinfonietta, zum Bayerischen Staatsorchester, zur NDR Radiophilharmonie Hannover, zum Sinfonieorchester Basel, zum Luzerner Sinfonieorchester, zum KBS Radio Orchestra Seoul, zu den Bremer Philharmonikern, zur Ungarischen Nationalphilharmonie, zum Budapest Festival Orchestra, zum Radio-Symphonieorchester Wien, zur Tschechischen Philharmonie, zu den Bamberger Symphoniker, zur Deutschen Radio Philharmonie, zum WDR Sinfonieorchester Köln, zum Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, zum Haydn Orchester Bozen, zum Danish National Symphony Orchestra, zum Taipei Symphony Orchestra, zu den Zürcher, Basler und Stuttgarter Kammerorchestern sowie zur Camerata Salzburg. Sein Operndebüt gab er am Münchner Gärtnerplatztheater. Zahlreiche Konzerte und Projekte wurden aufgezeichnet. Ariel Zuckermann ist Chefdirigent der Kammerphilharmonie Ingolstadt.

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©Ensemble del Arte

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©privat

24. Oktober 2025, 20  Uhr

Ariel Zuckermann, Leitung und Flöte
Keshet Zeedal, Oboe

Bizet: Sinfonie in C-Dur

J.S. Bach: Oboenkonzert in g-Moll, BWV 1056

u.a.

Warum Sie dieses Konzert besuchen sollten:

Die Sinfonie in C-Dur ist ein brillantes Werk, das Georges Bizet 1855 im Alter von nur 17 Jahren komponierte. Trotz ihrer hohen Qualität und ihres Mozart-gleichen Charmes geriet die Partitur in Vergessenheit und wurde erst 1935, 80 Jahre nach ihrer Entstehung, uraufgeführt.

Das berühmte Oboenkonzert in g-Moll von Johann Sebastian Bach (BWV 1056R) ist eine Rekonstruktion, da das Originalmanuskript für Oboe verloren ging. Bachs Cembalokonzert in f-Moll (BWV 1056) sowie Sätze aus der Kantate BWV 156 dienten als

musikwissenschaftliche Vorlage für die Oboen Fassung. Als Solistin begrüßen wir die Solo-Oboistin des Israel Chamber Orchestra Keshet Zeedal. Ihre berufliche Erfahrung erstreckt sich über namhafte Orchester, darunter das Israel Chamber Orchestra, in dem sie bis zuletzt die Stelle der Solo-Oboistin innehatte. In Deutschland ist sie besonders bekannt für ihr ausdrucksstarkes Spiel in Barockwerken.

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©Daniele Barraco

21. November 2026, 20  Uhr

Ariel Zuckermann, Leitung

Ettore Pagano, Cello

Schubert: Arpeggione Sonata

u.a.

Warum Sie dieses Konzert besuchen sollten:

Der 23-jährige römische Cellist Ettore Pagano gewann am Anfang Juni dieses Jahres den ersten Preis beim renommiertesten internationalen Musikwettbewerb ‚Königin-Elisabeth-Wettbewerb‘ in Brüssel als erster Italiener überhaupt! Der Wettbewerb blickt auf eine 75-jährige Geschichte zurück und war 2026 dem Cello gewidmet. Seit 2013 wurde Ettore Pagano der erste Preis in über 40 nationalen und internationalen Wettbewerben verliehen. Im Alter von nur 14 Jahren erhielt er von der New York International Artists Association einen Konzertpreis in der renommierten Carnegie Hall. Pagano wurde vom Staatspräsidenten Sergio Mattarella für seine künstlerischen Verdienste mit dem Titel „Cavaliere della Repubblica“ ausgezeichnet. Die Arpeggione-Sonate (offiziell Sonate in a-Moll für Arpeggione und Klavier, D 821) ist ein kammermusikalisches Werk von Franz Schubert aus dem Jahr 1824. Da das namensgebende Instrument heute ausgestorben ist, wird die Solostimme fast ausschließlich auf dem Violoncello oder der Bratsche (Viola) gespielt. Da das Instrument nur kurze Zeit in Mode war, ist Schuberts Sonate das einzige berühmte Konzertstück, das für den Arpeggione existiert.

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© Tianyou Zhang

20. Februar 2027, 20  Uhr

Ariel Zuckermann, Leitung

Ning Feng, Violine

Mendelssohn: Konzert d-Moll für Violine und Streichorchester

u.a.

Warum Sie dieses Konzert besuchen sollten:

Freuen Sie sich als Solisten auf den wunderbaren chinesischen GeigerNing Feng. Vor 11 Jahren – im Jahr 2015 – wurde er für sein Debut mit dem Ensemble del Arte begeistert gefeiert. Ning Feng ist international anerkannt als Künstler von großer Lyrik, angeborener Musikalität und atemberaubender Virtuosität. Er konzertiert weltweit mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten. In Europa konzertiert er regelmäßig mit den besten Orchestern, darunter dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem hr-Symphonieorchester Frankfurt, dem Helsinki Philharmonic und dem Konzerthausorchester Berlin, und in Großbritannien mit Orchestern wie dem London Philharmonic, dem Royal Philharmonic und dem Bournemouth Symphony Orchestra. In China genieß Ning Feng höchste Wertschätzung, er tritt mit allen großen chinesischen Orchestern aufund regelmäßig mit internationalen Gastorchestern.

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©Harald Hoffmann

5. Juni 2027, 20  Uhr

Ariel Zuckermann, Leitung und Flöte Anaëlle Tourret, Harfe

Mozart: Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299

u.a.

Warum Sie dieses Konzert besuchen sollten:

Zusammen mit der wunderbaren französischen Harfenistin Anaëlle Tourret wird Ariel Zuckermann als Dirigent und Solo-Flötist Mozarts Doppelkonzert für Flöte, Harfe und Orchester präsentieren. Im Alter von nur 25 Jahren wurde Anaëlle Tourret zur Solo-Harfenistin des NDR Elbphilharmonie Orchesters in Hamburg berufen und wird als gefragte Solistin regelmäßig von führenden internationalen Klangkörpern eingeladen. Sie zählt zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten ihrer Generation. “Eine der besten Harfenistinnen, die ich je in meinem Leben gehört habe.”

— Joshua Bell

Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur (KV 299) ist sein einziges Werk mit Harfenbeteiligung. Es entstand im Frühjahr 1778 in Paris und

gehört zu den elegantesten und beliebtesten Werken der Wiener Klassik.

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