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Konzerte im Kongregationssaal Neuburg

2026/2027

Der Dirigent

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©Nikolaj Lund

Ursprünglich als Flötist ausgebildet, begann Ariel Zuckermann 2001 seine Dirigierkarriere, die er bei Jorma Panula an der Königlichen Musikhochschule Stockholm begann. Im Mai 2004 legte er sein Dirigierdiplom bei Bruno Weil an der Musikhochschule München ab. Seitdem führten ihn Dirigate zum London Symphony Orchestra, zum Deutschen Symphonie Orchester Berlin, zum Tonkünstler Orchester, zur Riga Sinfonietta, zum Bayerischen Staatsorchester, zur NDR Radiophilharmonie Hannover, zum Sinfonieorchester Basel, zum Luzerner Sinfonieorchester, zum KBS Radio Orchestra Seoul, zu den Bremer Philharmonikern, zur Ungarischen Nationalphilharmonie, zum Budapest Festival Orchestra, zum Radio-Symphonieorchester Wien, zur Tschechischen Philharmonie, zu den Bamberger Symphoniker, zur Deutschen Radio Philharmonie, zum WDR Sinfonieorchester Köln, zum Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, zum Haydn Orchester Bozen, zum Danish National Symphony Orchestra, zum Taipei Symphony Orchestra, zu den Zürcher, Basler und Stuttgarter Kammerorchestern sowie zur Camerata Salzburg. Sein Operndebüt gab er am Münchner Gärtnerplatztheater. Zahlreiche Konzerte und Projekte wurden aufgezeichnet. Ariel Zuckermann ist Chefdirigent der Kammerphilharmonie Ingolstadt.

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©Ensemble del Arte

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©Keshet Seidel

24. Oktober 2026, 20  Uhr

Ariel Zuckermann, Leitung und Flöte
Keshet Seidel, Oboe

Antonio Vivaldi Concerto für Streicher und b.c. in g-Moll RV 157
Henry Purcell Pavane und Chaconne in g-Moll
J.S. Bach Oboenkonzert in d-Moll (BWV 1059R)
Georges Bizet Sinfonie in C-Dur

Warum Sie dieses Konzert besuchen sollten:

In diesem Konzert erleben Sie einen spannenden Brückenschlag zwischen zwei völlig unterschiedlichen musikalischen Welten. Die geometrische Eleganz des europäischen Barocks wird mit der leidenschaftlichen, farbenfrohen Dramatik der französischen
Spätromantik kontrastiert. Als Solistin begrüßen wir die Solo-Oboistin Keshet Seidel. Ihre berufliche Erfahrung erstreckt sich über namhafte Orchester, darunter das Israel Chamber Orchestra, in dem sie bis zuletzt die Stelle der Solo-Oboistin innehatte. In Deutschland ist sie besonders bekannt für ihr ausdrucksstarkes Spiel in Barockwerken.

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©Daniele Barraco

21. November 2026, 20  Uhr

Ariel Zuckermann, Leitung

Ettore Pagano, Cello

F. Schubert 5 Menuette mit 6 Trios (D89)

F. Schubert Arpeggione Sonate D 821 (Cello und Orchester)

A. Dvořák Serenade für Streicher E-Dur Op. 22

Warum Sie dieses Konzert besuchen sollten:

Franz Schubert und Antonín Dvořák waren beide Meister der romantischen Melodiekunst. Dvořák selbst war ein glühender Verehrer Schuberts. Ihre Werke ergänzen sich perfekt: Schuberts oft intim-lyrischer Stil harmoniert ideal mit Dvořáks farbenfrohen, böhmisch- folkloristischen Klängen. Da das Arpeggione nur kurze Zeit in Mode war, ist Schuberts Sonate das einzige berühmte Konzertstück, das für dieses Instrument existiert. Die Aufführung mit Cello und Streichorchester bringt die Tiefe und Klangfarbe des Werkes besonders gut zur Geltung. Der 23-jährige römische Cellist Ettore Pagano gewann Anfang Juni dieses Jahres den ersten Preis beim renommierten internationalen Musikwettbewerb ‚Königin-Elisabeth- Wettbewerb‘ in Brüssel. Seit 2013 wurde Ettore Pagano mit ersten Preisen in über 40 nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Im Alter von nur 14 Jahren erhielt er von der New York International Artists Association einen Konzertpreis in der renommierten Carnegie Hall. Pagano wurde vom Staatspräsidenten Sergio Mattarella für seine künstlerischen Verdienste mit dem Titel „Cavaliere della Repubblica“ ausgezeichnet.

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© Tianyou Zhang

20. Februar 2027, 20  Uhr

Ariel Zuckermann, Leitung

Ning Feng, Violine

Anton Webern Langsamer Satz in c-Moll

Willibald Gluck Orchestersuite aus der Ballett-Pantomime "Don Juan"

Felix Mendelssohn Streichersinfonie Nr. 10 in

Felix Mendelssohn Konzert für Violine und Streicher d-Moll

Warum Sie dieses Konzert besuchen sollten:

Freuen Sie sich auf den wunderbaren chinesischen Solo-Geiger Ning Feng. Vor 11 Jahren – im Jahr 2015 – wurde er für sein Debut mit dem Ensemble del Arte begeistert gefeiert. Ning Feng ist international anerkannt als Künstler von großer Lyrik, angeborener Musikalität und atemberaubender Virtuosität. Er konzertiert weltweit mit bedeutenden Orchestern und Dirigenten. Die Orchestersuite aus der Ballett-Pantomime "Don Juan" gilt als Meilenstein der Ballettgeschichte, da sie als eines der ersten Werke die Handlung rein durch Musik und Bewegung (ohne Gesang) erzählte. Zusammen in einem Programm bilden Gluck,

glasklar und dramatisch, und Mendelssohn, tief emotional, farbenprächtig und virtuos, einen spannenden Brückenschlag von der Antike und dem Barock hin zur deutschen Romantik.

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©Harald Hoffmann

5. Juni 2027, 20  Uhr

Ariel Zuckermann, Leitung und Flöte Anaëlle Tourret, Harfe

Wolfgang Amadeus Mozart

Divertimento D-Dur KV 251

Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299

Warum Sie dieses Konzert besuchen sollten:

Dieses Programm vereint einige der elegantesten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. Zusammen mit der wunderbaren französischen Harfenistin Anaëlle Tourret wird Ariel Zuckermann als Dirigent und Solo-Flötist Mozarts Doppelkonzert für Flöte, Harfe und Orchester präsentieren. Im Alter von nur 25 Jahren wurde Anaëlle Tourret zur Solo-

Harfenistin des NDR Elbphilharmonie Orchesters in Hamburg berufen und wird als gefragte Solistin regelmäßig von führenden internationalen Klangkörpern eingeladen. Sie zählt zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten ihrer Generation. "Eine der besten Harfenistinnen, die ich je in meinem Leben gehört habe." — Stargeiger Joshua Bell.

Das Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur (KV 299) ist Mozarts einziges Werk mit Harfenbeteiligung. Es entstand im Frühjahr 1778 in Paris und gehört zu den elegantesten und

beliebtesten Werken der Wiener Klassik.

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